
Quelle: US Department of Defense Press Ressources
Hier abbauen, da umbauen, dort aufbauen und dann schnell hin!
Schlagwörter, die wir aus der aktuellen Wirtschaft kennen, finden sich auch beim Umbau der weltweiten
US-Basen wieder:
Unnötige Ausgaben für soziale Leistungen spart man sich in Zukunft einfach. Da Daddy ab jetzt nur noch
6 Monate im Einsatz ist, können Mommy und die Kinder zu Hause bleiben und müssen nicht mehr mit auf die
Station.
Außerdem wird das Personal auf das Notwendigste reduziert. Nur, wer für die technische Wartung der Waffen
und Einrichtungen gebraucht wird, darf bleiben (natürlich erstmal nur im Friedensfall. Wenn’s richtig losgeht,
gibt’s auch wieder Hamburger-Restaurants und Militärorchester).
Natürlich muß auch ein Stück weit Standortpolitik betrieben werden. Wenn es im Nahen und Mittleren Osten heiß
hergeht, macht es wenig Sinn, Stützpunkte an den Frontlinien des Kalten Krieges in Deutschland oder Japan zu
haben. Truppen rücken von diesen Punkten ab und stoßen in neue Richtungen vor. Es gilt, die interessanten
Gebiete in die Zange zu nehmen und dort auf lange Sicht ein Gefühl der Sicherheit und des Einklangs mit der
regionalen Politik zu erzeugen.
Zudem werden neue Ziele in Angriff genommen. In Grönland zum Beispiel waren wir noch gar nicht. Es wäre schade, dort
nicht mal vorbeizuschauen. Erfahren Sie mehr - nächster Einsatz in Grönland!
Kurzum: alles wird ökonomisch optimiert. Der Krieg kurbelt nicht mehr nur die Wirtschaft an – er ist die
Wirtschaft selbst!
