
Quelle: US Department of Defense Press Ressources
Vorwärts gerichtet, regional, global, preisbewußt und effektiv!
Im kapitalistischen System geht es darum, immer neue Märkte zur Steigerung des Gewinns zu erschließen.
Ein bereits bekanntes und akzeptiertes Werkzeug hierzu ist beispielsweise das Marketing.
Allerdings sind die herkömmlichen Instrumente der Gewinnsteigerung in ihrem Wirkungsumfang beschränkt. Sie
können keine umfassenden und fortwährend steigenden Profite garantieren. Folgt man der Logik des
Kapitalismus, muss die Eroberung neuer Märkte auch mit momentan noch nicht akzeptierten Werkzeugen
stattfinden.
Das kapitalistische System verlangt demnach eine expansive, im Bedarfsfall militärische Erweiterung und
Sicherung von Wirtschaftsräumen und Ressourcen - auch und gerade über die eigenen Landesgrenzen hinaus.
Die USA sind Vorreiter in der Umsetzung dieser Auffassung, denn sie schützen ihre Wirtschaftsstandorte mit
ihren absolut zielsicher operierenden Streitkräften.
Seit 2003 werden die weltweiten, militärischen US-Stützpunkte neuorientiert und zu sog. Foward Operating
Bases umgebaut. Truppenteile werden umgeschichtet und Personal wird abgebaut. Dienten die Stützpunkte im
Kalten Krieg noch als Markierung des Machtbereichs der USA, wird nun mit beispielhafter Effizienz ihre
schnelle Verwendbarkeit erhöht.
Sie können nun sofort in Gebieten eingreifen, die nicht im Rahmen der Globalisierung funktionieren und
dadurch, so der amerikanische Militärplaner Arthur Cebrowski, „das Interesse des Verteidigungsministeriums
auf sich ziehen.“
Da wir direkt und indirekt von diesen Verbesserungen profitieren, wehren sich wohl nur ewig gestrige Antiamerikaner und Kommunisten gegen diese neu beschrittenen Wege. Einige Kritiker behaupten, dass die - wie sie es nennen - „Kriegstreiberei“ der USA zu immer mehr Krisenherden auf der Welt führen wird. Wir aber rufen diesen Miesepetern entgegen: „Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne! Seid nicht so zimperlich!“
